Geschichte
Das Geschlecht der Lugnezer Familie von Mont / Demont gehört zu den herausragendsten Familien «Alt Fry Rätiens». Eine bedeutsamste Rolle spielte es vom 14. bis 18. Jahrhundert, insbesondere in politischen Ämtern der Talschaft des Grauen Bundes und des Freistaates der Drei Bünde, aber auch in ausländischen Militärdiensten. Im Vorderrheintal und der Surselva übten die von Mont über längere Zeiten die politische Vorherrschaft aus.

In den Geschichtsbüchern erstmals erwähnt wurde die Patrizierfamilie bereits im 14. Jahrhundert. Die Familie weist viele spannende Persönlichkeiten auf – so z.B. Graf Joseph Laurent Demont, General unter Napoleon, der sich als Vermittler zwischen den Fronten im Feldzug der Franzosen nach Graubünden hervortat (namentlich am Triumphbogen in Paris verewigt) oder Fürstbischof Ulrich VI. von Mont, der 1661 zum Bischof von Chur gewählt wurde und sich für die Einrichtung von Volksschulen einsetzte, die barocke Bautätigkeit förderte sowie romanische Schriften veröffentlichte.
Das Fördern und Unterstützen von kulturellen und sozialen Anliegen in der Talschaft, war also schon immer ein Bedürfnis der von Monts. Mit der neu gegründeten Stiftung von Mont sollen soziale und kulturelle Projekte unterstützt und gefördert werden.